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Freilauf oder Wohnungshaltung für Ihre Katze: Die beste Entscheidung für sie und Ihre Familie

Die Wahl, ob Sie Ihre Katze nach draußen lassen oder drinnen halten, ist oft eine bedeutende Entscheidung für neue und sogar auch für erfahrene Katzenhalter. Diejenigen unter Ihnen, die ihr Leben und Zuhause mit der einen oder anderen Samtpfote teilen oder geteilt haben, haben wahrscheinlich schon bemerkt, dass die Diskussion „drinnen oder draußen“ selbst solche Überlegungen wie „Nassfutter oder Trockenfutter“, die Wahl der richtigen (sowie für Ihre Familie wirksamsten) Katzenstreu oder eine klare Haltung, ob und wo Sie bei Übernachtungen der Katze im eigenen Bett die Grenze ziehen, an Bedeutung sogar noch übertrifft. Ob Ihr neues Familienmitglied also ein junges Kätzchen oder eine reifere, trittsichere Katze ist – wahrscheinlich werden Sie sich früher oder später mit einer Frage auseinandersetzen müssen, die anfangs recht beängstigend wirken kann: Sollte ich meine Katze nach draußen lassen oder sie lieber drinnen halten? Und da eine gute Frage häufig zur nächsten führt, stellen Sie sich dann mitunter eine Reihe dazugehöriger Fragen, wie etwa: Welche Vorteile hat der Freilauf für meine Katze? Welche Risiken hat es, wenn ich meine Katze nach draußen lasse? Kann ich meine Wohnungskatze nach draußen lassen? Kann meine Katze drinnen glücklich sein? Welche Vor- und Nachteile hat das Leben als Wohnungskatze? Sollte ein Kätzchen nach draußen gelassen werden? Allerdings gibt es keinen Grund zur Panik. Mit etwas Vorbereitung und vorausschauendem Denken müssen diese Fragen Sie nicht überwältigen.

Tatsächlich braucht die Entscheidung, ob Sie Ihre Katze nach draußen lassen oder im Haus halten, weder für Sie noch für Ihre Katze anstrengend sein. Um Ihnen eine fundierte Entscheidung zu erleichtern, die in erster Linie dem Wohlbefinden Ihrer Katze zugutekommt und mit der Sie zugleich gut leben können, schlagen wir vor, sich einige der häufigsten Überlegungen im Vergleich von Wohnungskatzen und freilaufenden Katzen anzusehen.

Individuelle Persönlichkeit und Bedürfnisse Ihrer Katze respektieren

Beim Abwägen der Vor- und Nachteile eines wohnungsgebundenen oder freilaufenden Lebens für Ihre Katze sollten Sie vor allem zwei Dinge bedenken. Zunächst ist jede Katze, wie auch jeder Mensch, verschieden und besitzt eine individuelle Persönlichkeit und individuelle Vorlieben. Was also für eine Katze am besten ist, muss nicht für Ihre das Richtige sein. Wenn Sie zum Beispiel einen Streuner bei sich aufgenommen haben, der schon viel umhergewandert ist, treibt es Ihren neuen Gefährten wahrscheinlich ins Freie. Wenn Ihre Katze hingegen in der Vergangenheit traumatische Erfahrungen mit anderen Tieren gemacht hat, wird sie sich wahrscheinlich ungern wieder nach draußen wagen. Ein junges Kätzchen, das noch nie Ihre vier Wände von außen gesehen hat, zieht es womöglich ins Freie, vielleicht aber auch nicht. Zweitens gibt es in der „drinnen/draußen“-Diskussion kein „Richtig“ oder „Falsch“. Freilaufende Katzen wie auch Wohnungskatzen können ein erfülltes, zufriedenes, glückliches Leben führen – vorausgesetzt, Sie unternehmen einige praktische Schritte, um das Umfeld Ihrer Katze drinnen wie draußen für sie so sicher und anregend zu gestalten wie möglich.

Wie Sie Ihre Katze das erste Mal freilaufen lassen - Perfect Fit

MEHR INFOS

Ihre Katze und der „Ruf der Wildnis“

Viele Katzen werden nach draußen wollen, besonders, wenn sie erst einmal auf den Geschmack der Freiheit gekommen sind. Andere Katzen sind hingegen unter Umständen schüchtern und geradezu misstrauisch, wenn es darum geht, sich in eine unbekannte Umgebung voller ungewohnter Sinneseindrücke zu wagen. Allerdings sind Katzen im Allgemeinen neugierige Entdeckernaturen. Katzen zeigen Interesse und lassen sich leicht von den unzähligen, faszinierenden Anblicken, Geräuschen, Geschmäckern, Texturen und Gerüchen anregen, denen sie draußen begegnen können. Dazu zählen Insekten, das Spiel von Licht und Schatten, Nagetiere, Vögel und Pflanzen, um nur einige zu nennen. Wenn Ihre Katze sich also für den Freilauf zu interessieren scheint oder sehnsüchtig an der Tür wartet, sollten Sie über einige der möglichen Vor- und Nachteile des Lebens im Freien nachdenken.

Welche Vorteile hat Freilauf für Ihre Katze?

  • Freilaufende Katzen haben beim Klettern, Laufen und Erkunden ohne Zweifel mehr Gelegenheiten zu körperlicher Betätigung. Ob sie frei umherstreifen kann oder einfach einen eingeschränkten Außenbereich erkundet, Ihre Katze nimmt mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Gewicht zu. Draußen kann Ihre Katze vollkommen frei instinktive Verhaltensweisen ausleben, wie etwa das Kratzen, das Sie drinnen, an Ihren Möbeln und brandneuen Vorhängen, wahrscheinlich weniger schätzen.
  • Der Außenbereich bietet Ihrer neugierigen Katze zahllose Gelegenheiten, weitere Räume zu erforschen und neuen Anblicken, Gerüchen, Geschmäckern, Texturen und Erfahrungen zu begegnen, was ihre naturgemäße Neugier und ihr Wohlbefinden anregt.
  • Zusätzlich zur üblichen Katzentoilette im Innenbereich für die Nutzung an regnerischen Tagen und nachts können Sie für Ihre Katze in einem geschützten Bereich des Gartens eine natürliche Katzentoilette einrichten.
  • Außerdem freut sie sich vielleicht darüber, im Garten ihre eigene Ecke zu haben, die mit langem Gras bepflanzt wird, in dem sie sich verstecken und herumrollen kann.

Welche Risiken hat es, wenn Sie Ihre Katze nach draußen lassen?

  • Autos stellen eine der größten Gefahren für freilaufende Katzen dar. Viel befahrene Straßen sind besonders gefährlich, aber Katzen können auch auf ruhigen Landstraßen von Autos überrascht und verletzt werden.
  • Außerdem laufen Katzen Gefahr, sich unter der Motorhaube von Autos zu verstecken.
  • Ihre Katze könnte zu weit umherschweifen und sich verlaufen. Vermeiden Sie es allerdings, ihr ein Halsband anzulegen, um das Risiko einer Strangulierung auszuschließen. Eine gute Alternative besteht darin, Ihrer Katze ein gut sitzendes „Sicherheitshalsband“ mit ID-Anhänger anzulegen.
  • Je nachdem, wo Sie wohnen, können andere Tiere wie zum Beispiel Füchse, Hunde und vor allem möglicherweise aggressive, rivalisierende Katzen eine Gefährdung für Ihre Katze darstellen.
  • Freilaufende Katzen sind verstärkt den Erregern ansteckender Krankheiten ausgesetzt, vor allem durch Kämpfe mit anderen Katzen. Weit verbreitete, ernsthafte Krankheiten sind unter anderem Katzenleukämie, Felines Immundefizienzsyndrom (umgangssprachlich als „Katzen-AIDS“ bezeichnet), Abszesse und obere Atemwegsinfekte.
  • Giftige Substanzen wie Schneckenkorn, Frostschutzmittel oder Rattengift sind ebenfalls gefährlich.
  • Einige weit verbreitete Pflanzen und Blumen des Gartens wie etwa Lilien oder der Weihnachtsstern sind giftig für Ihre Katze.
  • Ihre Katze kann in Garagen oder Schuppen eingeschlossen werden.
  • Draußen ist Ihre Katze stärker weit verbreiteten Parasiten wie Zecken und Bandwürmern ausgesetzt.

Während der Freilauf also viele eindeutige Vorteile für Ihre Katze hat, darunter erhöhte körperliche Betätigung, natürliche Anregung und Raum für instinktives Katzenverhalten wie den Entdeckungsdrang, bestehen auch konkrete Risiken. Dazu zählen Autos, andere Tiere, Krankheiten und Parasiten, giftige chemische Produkte oder Pflanzen und die Gefahr, sich zu verlaufen oder eingesperrt zu werden.

Das potenzielle Außenumfeld Ihrer Katze begutachten

Es ist wichtig, sorgfältig über das unmittelbare Außenumfeld Ihrer Katze nachzudenken. Sie sollten sich einige grundlegende Fragen stellen, zum Beispiel: Wie weit entfernt ist die nächste Straße? Verfügt mein Garten über irgendeine Art von Zaun, der wahrscheinlich streunende Hunde fernhält und meine Katze zwar vom Verlassen des Grundstücks abschreckt aber nicht unbedingt daran hindert? Welche Pflanzenarten wachsen in meinem Garten? Leben nebenan irgendwelche Hunde? Wie ist der zeitliche Ablauf der Familie? Wird jemand zu Hause sein, um meine Katze hineinzulassen, falls sie sich bedroht fühlt, oder müsste sie draußen bleiben? Dies sind alles wichtige Fragen, die Sie sich stellen sollten, falls Sie diese wichtige Umstellung im Lebensstil Ihrer Katze in Betracht ziehen.

Entscheidung für den Freilauf

Wenn Sie die Vor- und Nachteile des Freilaufs Ihrer Katze abgewogen und sie mit dem unmittelbaren Außenbereich Ihres Zuhauses abgestimmt haben, entschließen Sie sich vielleicht, dass Sie ihr die Erforschung der großen weiten Welt da draußen erlauben sollten. Es gibt eine Reihe an praktischen Dingen, die Sie tun können, um das Erlebnis Ihrer Katze im Freien zu optimieren und ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten.

Tipps zur Risikominimierung für Ihre freilaufende Katze

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihre Katze alle nötigen Impfungen erhalten hat.
  • Behandeln Sie sie regelmäßig gegen Flöhe, Zecken und Bandwürmer.
  • Lassen Sie ihr einen Mikrochip einsetzen. Ein Mikrochip stellt eine dauerhafte Identifikation dar. Falls Ihr geliebter Gefährte sich verlaufen oder zu weit in die Ferne schweifen sollte, wird es mit Mikrochip viel einfacher, ihn zu finden.
  • Lassen Sie Ihre Katze kastrieren. Das sollte sie von allzu weitem Umherstreifen abhalten.
  • Falls Sie in der Nähe einer Straße wohnen, bemühen Sie sich, Ihre Katze bei hohem Verkehrsaufkommen/im Berufsverkehr nicht hinauszulassen.
  • Versuchen Sie, sie zum Hineinkommen bei Dämmerung zu ermuntern. Katzen sind nachts stärker gefährdet, da sie zu dieser Zeit von Autoscheinwerfern geblendet werden können.
  • Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn. Prüfen Sie, ob Ihre Katze den Nachbargarten nutzt, um ihr Geschäft zu verrichten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Katze sowohl drinnen als auch draußen Zugang zu einer Katzentoilette beziehungsweise einem Toilettenbereich hat. Gewährleisten Sie, dass dieser Bereich sauber gehalten wird und ein Ort ist, an dem sich Ihre Katze sicher und nicht übermäßig exponiert fühlt.
  • Falls Sie tagsüber nicht viel zu Hause sind und Ihre Katze nicht hinein- oder hinauslassen können, denken Sie darüber nach, eine Katzenklappe einzubauen. Mikrochipklappen wurden dazu entwickelt, andere Katzen am Betreten Ihrer Wohnung zu hindern.
  • Entfernen Sie alle gefährlichen chemischen Produkte aus dem Garten und fragen Sie bei Ihren Nachbarn nach, welche Produkte sie benutzen.
  • Gewährleisten Sie wo möglich, dass Ihr Garten keine giftigen Pflanzen enthält, die Ihre Katze fressen könnte, vor allem, wenn sie sich langweilt.
  • Legen Sie einen katzenfreundlichen Garten an, zum Beispiel mit Lavendel.
  • Ziehen Sie in Betracht, ein Gartengehege einzurichten, das Ihrer Katze Zeit im Freien ermöglicht, ohne dass sie zu weit umherschweifen kann.

Sollte ich mein Kätzchen nach draußen lassen?

Falls Sie Ihrem Kätzchen gerne die Gelegenheit geben möchten, die Natur zu erforschen, stehen einige zusätzliche Überlegungen an. Während Sie es vielleicht gar nicht erwarten können, bis Ihre liebenswürdige Fellnase etwas Sonnenschein und frische Luft genießen kann, gibt es keinen Grund, diese Erfahrung zu übereilen. Aus Sicht Ihres Kätzchens bietet Ihr Haus oder Ihre Wohnung reichlich Gelegenheiten für Erkundungsgänge (und unter Umständen auch Unsinn) und Entdeckungen, also ist es unwahrscheinlich, dass es sich in der Anfangszeit drinnen langweilt. Die Außenwelt ist für ein kleines Kätzchen in der Tat sehr groß, sehr aufregend und hin und wieder vielleicht sogar ein wenig beängstigend, also ist es umso wichtiger, dass Sie gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen, bevor Sie es aus der Wohnung oder dem Haus lassen.

Tipps für den sicheren Freilauf Ihres Kätzchens

  • Schützen Sie Ihr Kätzchen vor ansteckenden Krankheiten. Lassen Sie Ihr Kätzchen frühestens eine Woche, nachdem es seine ersten Impfungen, Flohbehandlung und Wurmkur erhalten hat, nach draußen.
  • Lassen Sie Ihrem Kätzchen vor dem ersten Freilauf einen Mikrochip einsetzen.
  • Überprüfen Sie, dass Sie sämtliche scharfe Gegenstände oder giftige Substanzen aus dem Garten entfernt haben, auf die Ihr Kätzchen treten oder die es verschlucken könnte.
  • Wählen Sie einen ruhigen Moment für den ersten Vorstoß Ihres Kätzchens in die große weite Welt. Vergewissern Sie sich, dass in der Nähe keine Bauarbeiten vorgenommen werden. Laute Geräusche können junge Kätzchen erschrecken.
  • Lassen Sie junge Kätzchen draußen nie unbeaufsichtigt, nicht einmal für eine Minute. Ihre Mieze kann sich nicht gegen Angriffe anderer Tiere verteidigen.
  • Begleiten Sie Ihr Kätzchen draußen immer und lassen Sie es kurze Zeit spielen, bevor Sie es wieder hineinbringen.
  • Bleiben Sie sehr nah bei Ihrem Kätzchen und denken Sie daran, dass Kätzchen sehr schnell sein können, vor allem, wenn sie sich erschrecken.
  • Kündigen Sie Ihren direkten Nachbarn wann immer es möglich ist an, dass Sie Ihre Katze nach draußen bringen. Falls diese einen Hund haben, behalten Sie Ihr Kätzchen beim ersten Aufeinandertreffen im Auge.
  • Decken Sie alle Wasserflächen wie etwa Springbrunnen oder Teiche ab, damit Ihr Kätzchen nicht hineinfallen kann. Falls Sie einen Zaun haben, versperren Sie alle darin befindlichen Löcher.

Das Leben als Wohnungskatze: Das müssen Sie wissen

Wenn Sie die relativen Vor- und Nachteile des Außenbereichs für Ihre Katze bedacht haben, entscheiden Sie sich womöglich, dass sie besser drinnen bleibt. Das ist eine vollkommen berechtigte Entscheidung. Denken Sie daran: Letztendlich können Sie am besten beurteilen, was für Ihre Katze angesichts Ihrer konkreten Wohnumgebung und ihrer Bedürfnisse richtig ist. Allerdings sollten Sie sich am besten sowohl der Vor- als auch der Nachteile bewusst sein, wenn Sie Ihre Katze ausschließlich drinnen halten. Sie werden sich besser dabei fühlen, eine fundierte Entscheidung zu treffen, und wahrscheinlich überträgt sich diese positive Einstellung auch auf Ihre Katze und andere Familienmitglieder. Wenn Sie sich der potenziellen Nachteile im Leben einer Wohnungskatze bewusst sind, treffen Sie außerdem mit höherer Wahrscheinlichkeit einige der vielen Maßnahmen, die ihr stets zu einem glücklichen, gesunden und abwechslungsreichen Leben im Innenbereich verhelfen.

Was sind die Vorteile der Haltung im Innenbereich?

Ihre Katze infiziert sich mit geringerer Wahrscheinlichkeit mit ansteckenden Krankheiten oder Parasiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Katze sich verläuft oder von einem Auto angefahren wird, ist viel geringer. Ihre Katze ist besser vor Angriffen durch andere Tiere und insbesondere vor Angriffen durch andere Katzen geschützt.

Was sind die möglichen Nachteile der Wohnungshaltung?

  • Ihre Katze kann frustriert sein, wenn sie gewisse instinktive Verhaltensweisen nicht ausleben kann, wie etwa recht uneingeschränktes Umherschweifen und Kratzen. Diese Frustration kann Ihre Katze belasten und zu Verhaltensstörungen führen, wie etwa dem Zerkratzen und der Zerstörung von Möbeln oder der ausbleibenden Nutzung ihrer Katzentoilette und stattdessen dem Urinieren an unangemessener Stelle.
  • Im Innenbereich hat Ihre Katze tendenziell weniger Gelegenheiten und weniger Raum für körperliche Betätigung und so ist das Risiko einer Gewichtszunahme höher. Manche Katzen könnten sich langweilen, was zu chronischen Entzündungskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes oder Osteoarthritis führt.
  • Ihre Katze ist stärker von Ihnen abhängig, wenn es um Anregung geht, und es kann ihr schwerer fallen, mit Ihrer Abwesenheit umzugehen.
  • Es kann schwierig sein, Ihre Katze am Hinausgehen zu hindern, besonders, wenn Sie Kinder im Haus haben. Falls Ihre Katze doch hinausschlüpft, ist sie draußen wahrscheinlich desorientiert und verängstigt.

Ein sicheres, anregendes, gesundes Innenumfeld für die Katze schaffen

Es gibt eine Reihe an einfachen Schritten, die Sie unternehmen können, um zu einem positiven, sicheren, anregenden Umfeld für Ihre Katze beizutragen. Die meisten davon sind recht einfach umzusetzen und kostengünstig. Langfristig werden sie die Lebensqualität Ihrer Wohnungskatze deutlich verbessern.

Tipps zur Bereicherung des Innenumfelds Ihrer Katze:

  • Vergewissern Sie sich, dass Ihre Katze eine Möglichkeit hat, ihren instinktiven Kratzdrang auszuleben, indem Sie in verschiedenen Bereichen der Wohnung sowohl vertikale als auch horizontale Kratzbäume aufstellen.
  • Bemühen Sie sich, die Fütterung anregender zu gestalten. Futtergeräte zum Knobeln regen Ihre Katze zum Nachdenken an, lindern Langeweile und ermöglichen ihr ein wenig zusätzliche körperliche Betätigung.
  • Stellen Sie einen Kratzbaum auf, um Ihrer Samtpfote eine Klettergelegenheit zu bieten.
  • Schaffen Sie Hochsitze auf Fensterbänken, von denen aus Ihre Katze genüsslich das Geschehen draußen mitverfolgen kann. Denken Sie allerdings daran, dass sie sich auch unter Druck gesetzt fühlen kann, wenn sie es ertragen muss, dass andere Katzen von draußen hineinblicken.
  • Vergewissern Sie sich, dass alle Fenstergitter gesichert sind und keine Löcher haben. Bringen Sie der Familie bei, Außentüren sorgfältig zu schließen.
  • Selbst Wohnungskatzen sollte ein Mikrochip eingesetzt werden. Falls Ihre Katze entwischt, ist sie viel weniger auf die Außenwelt vorbereitet, und ein Mikrochip erleichtert es sehr, sie wiederzufinden.
  • Entfernen Sie alle möglicherweise giftigen Zimmerpflanzen und schaffen Sie drinnen eine katzenfreundliche Bepflanzung, die Ihre Katze mit Freude erkundet. Spielen Sie so oft wie möglich mit Ihrer Katze. Es gibt jede Menge spaßiges Katzenspielzeug. Alternativ können Sie Spaß dabei haben, Ihr eigenes Spielzeug zu basteln.

Nun, da Sie sich einen Überblick über die wesentlichen Punkte verschafft haben, die es zu bedenken gilt, wenn Sie sich zwischen dem wohnungsgebundenen und freilaufenden Leben für die beste Wahl für Ihre Katze entscheiden müssen, sind Sie viel besser in der Lage, die langfristig richtige Entscheidung für sich und Ihre Katze zu treffen. Denken Sie daran, dass es eine sehr persönliche Entscheidung ist, die engstens mit der Persönlichkeit und Vergangenheit Ihrer Katze sowie Ihres bestimmten Wohnumfelds verknüpft ist. Katzen können sowohl drinnen als auch draußen glücklich und gesund sein, solange Sie sorgfältig darauf achten, der vollen Bandbreite ihrer körperlichen, psychischen und emotionalen Bedürfnisse gerecht zu werden, und die notwendigen vorbeugenden Maßnahmen treffen, um sie im Verlauf ihrer verschiedenen Lebensabschnitte sicher und angeregt zu halten.