ANMELDEN BEI logo-cat-dog

Passwort vergessen?

Füllen Sie Ihre email Adresse ein und erhalten Sie den Link um Ihr Passwort zurückzusetzten

loader

ANMELDEN BEI logo-cat-dog

Wir haben Ihnen eine E-mail gesendet

Klicken Sie auf den Link und folgen Sie den Anweisungen um Ihr Passwort zurückzusetzen. Falls Sie keine E-Mail erhalten haben, überprüfen Sie bitte ihren Spam Ordner

ANMELDEN BEI logo-cat-dog

Danke! Wir haben Ihnen eine Bestätigungs-E-Mail geschickt.

ANMELDEN BEI logo-cat-dog

Bestätigungs-E-Mail erneut schicken

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihre Bestätigungs-E-Mail zu erhalten.

loader

ICH & MEIN HAUSTIER.

Meinen Hund allein lassen

Haben Sie eine neue Arbeit aufgenommen? Oder vielleicht fahren Sie in den Urlaub und können Ihren Hund nicht mitnehmen. Was auch immer der Grund ist: Es wird immer Zeiten geben, zu denen Sie Ihren Hund möglicherweise allein zu Hause zurücklassen müssen.

Zum Glück sind Hunde zwar soziale Tiere, die die Liebe und Gesellschaft der Menschen und anderer vierbeiniger Freunde brauchen, können sich aber auch gut allein beschäftigen. 

Die gute Nachricht: Dazu sind nur ein wenig Erziehung und Vorbereitung nötig. Ihr Hund wird lernen, mit der allein verbrachten Zeit umzugehen und sie sogar zu genießen. Hier sind einige Leitlinien und Tipps, mit denen Ihr Hund sich auch wohlfühlt, wenn Sie nicht da sind.

So bleibt Ihr Welpe oder Hund allein zu Hause

Vorbereitung ist alles, wenn Sie Ihren Hund allein zu Hause lassen möchten.

Stellen Sie sicher, dass er sicheren Zugang zu einem Außenbereich hat, wo er sein Geschäft verrichten kann, und lassen Sie ihn niemals mehr als acht Stunden allein, ohne dass jemand nach ihm sieht.

Falls Ihr Hund Ihre ständige Anwesenheit gewohnt ist, bereiten Sie ihn zunächst auf Ihre anstehende Abwesenheit vor, indem Sie ihm kurze Zeitabschnitte für sich einräumen. Bieten Sie ihm ein anregendes Umfeld und mit etwas positiver Bestärkung wird er lernen, allein zu bleiben und es zu genießen.

Tipps, um Ihrem Hund das Alleinbleiben beizubringen

Es gibt Einiges, was Sie tun können, um Ihren Hund Schritt für Schritt an das Alleinbleiben zu gewöhnen. Und je früher Sie mit der Erziehung beginnen, desto besser.

  • Sozialisieren Sie Ihren Welpen oder Hund früh. Helfen Sie ihm dabei, sich gleich von Anfang an an den Umgang mit anderen Menschen zu gewöhnen. So wird es viel einfacher sein, ihn später – falls nötig – bei einem Hundesitter, bei der Familie oder bei Freunden unterzubringen.
  • Versuchen Sie vom allerersten Tag an, ihn nicht ununterbrochen zu streicheln oder mit ihm zu interagieren. Lassen Sie ihn von Zeit zu Zeit für sich.
  • Wechseln Sie Beachtung mit Nichtbeachtung ab. Falls Sie Kinder haben, erklären Sie ihnen, dass auch ein kleiner Welpe Zeit für sich braucht.
  • Lassen Sie Ihren Welpen oder Hund nie schon am Anfang lange Zeit allein. Das sollte schrittweise eingeführt werden. Beginnen Sie mit sehr kurzen Abwesenheiten und wagen Sie sich erst an eine längere Abwesenheit heran, wenn Ihr Hund diese Zeit gelassen mitmacht. Falls er in übermäßige Aufregung zurückfällt oder nicht gelassen bleiben kann, wenn Sie ihn verlassen, beginnen Sie wieder von vorne.
  • Beginnen Sie bei sich zu Hause: Falls Ihr Hund es gewohnt ist, immer im gleichen Zimmer zu sein wie Sie oder Ihnen hinterherläuft, befehlen Sie ihm, zurückzubleiben, während Sie das Zimmer eine kurze Zeit lang verlassen. Belohnen Sie Ihren Hund, falls er das mit Gelassenheit schafft. Falls Ihr Hund diese Übung erträgt, versuchen Sie, kurz das Haus oder die Wohnung zu verlassen, bevor Sie zurückkehren.
  • Zögern Sie die Verabschiedung nicht heraus und vermeiden Sie es, einen Wirbel um ihn zu machen oder bei Ihrer Rückkehr zu überschwänglich aufzutreten. Der Grundgedanke besteht darin, dass er den Eindruck erhält, Ihr Weggehen und Ihre Rückkehr seien ein vollkommen normaler Vorgang.
  • Manche Hundetrainer empfehlen, das Haus zu verlassen, ohne Ihrem Hund über Ihren Fortgang Bescheid zu geben. Anders ausgedrückt: Schenken Sie ihm beim Kommen und Gehen keine Beachtung, mehrmals täglich. Machen Sie sich ausgehbereit (holen Sie Ihre Jacke, nehmen Sie Ihre Schlüssel in die Hand usw.) und gehen Sie dann doch nicht; gehen Sie unvorbereitet, damit sich Ihr Hund keine Sorgen macht, dass Sie ihn verlassen könnten.

Falls Sie vorhaben, mehr als eine sehr kurze Zeit lang fortzubleiben, machen Sie mit ihm einen Spaziergang oder eine sonstige Art der körperlichen Betätigung, bevor Sie gehen. So ist er entspannter, während Sie abwesend sind. Wahrscheinlich schläft er sogar einfach.

Perfect Fits Tipps zur Vorbereitung Ihres Hundes auf den Aufenthalt allein zu Hause

MEHR INFOS

Tipps für ein anregendes, hundefreundliches Umfeld

Sie können einiges tun, um die Umgebung Ihres Hundes aufzuwerten, ihm ein angenehmes Umfeld zu gestalten und Langeweile vorzubeugen.

  • Stellen Sie eine besondere Tasche Hundespielzeug zusammen, die Sie nur hervorholen, wenn Sie vorhaben, Ihren Hund alleine zu lassen. So verbindet Ihr Hund Ihre Abwesenheit mit etwas Unterhaltsamem und Positivem! Es gibt viele großartige Hundespielsachen  wie etwa Spielzeug, das mit Trockenfutter gefüllt werden kann, das Ihr Hund dann herausknobeln muss, Rätselspielzeug und vieles mehr.
  • Zeitlose Tipps: Lassen Sie den Fernseher oder das Radio bei geringer Lautstärke laufen, um alle Außengeräusche zu überdecken, die Ihren Hund erschrecken könnten.
  • Wohltuender Schlaf: unverzichtbar für aufregende Spiele. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Hund ein bequemes Bett hat, in dem er sich ausruhen und entspannen kann. Falls er ein Welpe ist, können Sie ihm ein tröstendes Lieblingskuschelteil geben.

Wie lange kann ich meinen Welpen oder Hund allein lassen?

Jeder Hund ist anders und wird das Alleinsein je nach seiner individuellen Persönlichkeit unterschiedlich wahrnehmen. Vielleicht ist Ihr Hund recht eigenständig und es macht ihm nichts aus, einige Stunden lang allein zu sein. Andere Hunde hingegen können sich zumindest anfangs mit dieser Erfahrung schwertun. Nach richtiger Sozialisierung sind allerdings alle Hunde in der Lage, mit einigen Stunden der Abwesenheit umzugehen. Falls es Ihrem Hund trotzdem schwerfällt, allein zu bleiben, zögern Sie nicht, mit Ihrem Tierarzt oder einem erfahrenen, sachkundigen Hundetrainer oder Verhaltensexperten darüber zu sprechen. Er oder sie kann Ihnen dabei helfen, die Ursache des Problems zu erkennen und angemessene Lösungen zu finden.

Auch Alter und Lebensstil Ihres Hundes werden in gewissem Maße bestimmen, wie lange er allein bleiben kann. Zum Beispiel können selbst sehr junge Welpen ein paar Stunden lang allein bleiben (idealerweise bei ihrer Mutter). Ihr Welpe wird nach und nach lernen, sich zu beruhigen und selbst zu beschäftigen. Was ausgewachsene Hunde betrifft, so können die meisten durch die richtige Erziehung und im richtigen Umfeld lernen, bis zu vier oder fünf Stunden lang allein zu bleiben

Allerdings müssen wir unsere vierbeinigen Gefährten manchmal länger als für diesen Zeitraum allein zurücklassen. Wenn Sie vom frühen Morgen bis zum Abend weg sind und keine Möglichkeit haben, über Mittag vorbeizukommen, wäre es großartig, einen Nachbarn, Freund oder Hundesitter zu finden, der vorbeikommt, um mit Ihrem Hund zu spielen und nach ihm zu sehen. Sie oder er kann ihn spazieren führen, ihm eine Pinkelpause ermöglichen und überprüfen, dass er frisches Wasser hat. Ihr Hund wird auch sehr von diesem sozialen Umgang profitieren. Falls Sie vorhaben, Ihren Hund über Nacht oder zwei Tage oder mehr allein zu lassen, empfehlen wir dringend, Hundesitting im Haus oder die Unterbringung bei einer Gastfamilie zu organisieren. Bei Ihrer Rückkehr ist es wichtig, dass Sie sich Zeit zum Spielen und zur Interaktion mit Ihrem Welpen oder Hund nehmen, gemeinsam Spaß haben und sich entspannen.

Ihren Hund allein zu lassen kann für ihn und Sie eine positive Erfahrung sein – vorausgesetzt, dass Sie sich gründlich überlegen, wie lange Sie ihn zurücklassen wollen und ihn im Voraus gut auf diese Erfahrung vorbereiten. Mit kürzeren Abwesenheiten sollte Ihr Hund bei der richtigen Erziehung und in einem anregenden Umfeld gut allein zu Hause zurechtkommen. Vielleicht genießt er dank seines besonderen „Zeit für mich“-Spielzeugs diese Zeit am Ende sogar! Vergessen Sie trotzdem nicht, dass Hunde immer schon soziale Tiere sind und es auch immer sein werden. Das beste Spielzeug der Welt kann Ihre Gesellschaft oder den Umgang mit anderen Tieren oder Hunden nicht ersetzen. Bei längeren Abwesenheiten ziehen Sie auf jeden Fall die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten in Betracht, die heutzutage zur Verfügung stehen. Dazu zählt auch die Aufnahme eines weiteren Haustieres (dies erfordert natürlich zeitlichen Aufwand und Anpassung), um sicherzustellen, dass Ihr Hund auch gesund und glücklich ist, wenn Sie nicht da sind!