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BEWEGEN.

Top 5 Hundesportarten

Wozu das alles?

Falls Sie auch nur annähernd so sind wie wir, sind Sie sich bewusst, dass regelmäßige Bewegung – ob Spazierengehen, Joggen oder ein Workout im Fitnessstudio – Folgendes ist: 1. gut für Sie, 2. unverzichtbar, um langfristig gesund und wohlauf zu bleiben, und 3. etwas, das Sie wirklich von Ihrer Aufgabenliste streichen und endlich einmal machen sollten.

Tatsächlich wird es in einer Welt voller Fitnesszentren, Senioren-Aerobic, Yoga und Zumba immer schwieriger, die Augen davor zu verschließen, wie wichtig Bewegung ist (obwohl manche von uns sich trotzdem große Mühe geben!).

Als Hundebesitzer jedoch ist Ihnen vielleicht weniger bewusst, dass Bewegung für Ihren Hund genauso wichtig ist wie für Sie. Während Sie ihm instinktiv jede Menge Liebe schenken – einschließlich der täglichen Kuscheldosis auf dem Sofa –, sollten Sie auch berücksichtigen, dass das richtige Maß an körperlicher Betätigung, angepasst an Alter, Charakter und körperliches Leistungsvermögen Ihres Hundes, entscheidend ist, damit er sein Leben lang geistig wach und körperlich fit bleibt. Kurz gesagt: Während zweimal Spaziergehen am Tag ein guter Anfang ist, kann es sein, dass das nicht reicht, um seinen körperlichen und geistigen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Vom Arbeits- zum Begleithund: So decken Sie den Bewegungsbedarf Ihres Hundes

Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die ersten domestizierten Hunde vor 12.000 (Naher Osten) bis 31.000 Jahren (heutiges Belgien)1 mit Jägern und Sammlern zusammenlebten und möglicherweise dabei halfen, Nahrung aufzuspüren und potenzielle Raubtiere fernzuhalten. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Hunde gezüchtet, um dem Menschen bei verschiedenen Arten körperlich oft sehr anspruchsvoller Aufgaben zu helfen. Border Collies und Australian Shepherds werden schon lange abgerichtet, um Schafe zu treiben, während der unglaublich sportliche Alaskan Husky in den arktischen Regionen immer noch als Schlittenhund eingesetzt wird. Der Labrador Retriever, ursprünglich ein für die Entenjagd gezüchteter Hund, wird heute ausgebildet, um blinden Menschen zur Seite zu stehen oder mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten.

Heutzutage sind die meisten Hunde allerdings einfach unsere geliebten Begleiter und führen ein vergleichsweise sesshaftes Leben. Als Familienmitglied teilt Ihr Hund sein Leben mit Ihnen, wird aber oft allein zurückgelassen, wenn Sie bei der Arbeit oder unterwegs sind. Doch ganz egal, wie alt er ist, muss sich Ihr Vierbeiner körperlich betätigen, um aufgestaute Energie abzubauen und abzuschalten. Darüber hinaus brauchen manche Rassen mehr Bewegung als andere, was nicht unbedingt nur mit ihrer Größe zu tun hat. So haben Hütehunde wie der mittelgroße bis große Deutsche Schäferhund oder der Australian Shepherd einen ebenso großen Bewegungsdrang wie der viel kleinere Jack Russell Terrier, ursprünglich zur Fuchsjagd gezüchtet, oder der kleine, aber extrem energiegeladene Cocker Spaniel. 

Ohne Gelegenheit, diese Energie abzubauen, eignet sich Ihr liebenswerter Freund unter Umständen einige nicht ganz so liebenswerte Verhaltensweisen an. Körperliche Betätigung und Spielen sind extrem wichtig, um Ihren besten Freund geistig anzuregen, seine Muskelmasse zu erhalten und Gewichtszunahme zu verhindern. Dies lehrt ihn Sozialkompetenz und Disziplin und stärkt dabei gleichzeitig die Bindung mit Ihnen. Im Übrigen kann der Sport mit Ihrem Hund auch für Sie ein gutes Training sein (und großen Spaß machen), vorausgesetzt natürlich, dass Sie immer seine körperlichen Fähigkeiten und Grenzen voranstellen.

Der richtige Sport für Sie und Ihren Hund, von Perfect Fi

MEHR INFOS

Welche Art von Sport sollte ich mit meinem Hund ausüben?

Falls Sie nicht besonders sportlich sind oder instinktiv dazu neigen, sich vor heranfliegenden Bällen zu ducken, können Sie trotzdem Sport mit Ihrem Hund machen! Während lange Spaziergänge Sie sicherlich beide fit halten und Ballspiele viel Spaß machen, gibt es auch viele andere anregende und körperlich anspruchsvolle Spiele für Hunde. Hier sind die Top 5.

Die beliebtesten Hundesportarten in Deutschland

Es gibt viele verschiedene Hundesportarten. Jede von ihnen bietet verschiedene Vorteile für Ihren Hund und erfordert unterschiedliche Fähigkeiten oder Talente. Heutzutage bietet eine wachsende Anzahl von Klubs diese Art von Hundesportkursen an. Die Top 5 sind: 

  1. Agility, ein Sport, bei dem Ihr Hund so schnell wie möglich und Ihren Befehlen folgend einen Hindernisparcours durchlaufen muss. Wie der Name schon sagt („Agility“ bedeutet „Beweglichkeit“), fördert dieser sehr umfassende Sport die Wendigkeit, Gelenkigkeit und den Gehorsam Ihres Hundes. Das ist im Moment eine der beliebtesten Hundesportarten!
  2. Cani-Cross ist ein körperlich anspruchsvoller Sport mit Schwerpunkt auf Ausdauer und Geschwindigkeit. Die Grundidee entspricht einem Lauf, während Sie außerdem von Ihrem lebhaften Freund, der mit einem Spezialgeschirr ausgestattet ist, entlanggezogen werden. Diejenigen unter Ihnen mit kleineren und/oder weniger aktiven Hunden möchten vielleicht Cani-Walk ausprobieren. Das Prinzip ist gleich, allerdings mit Gehen statt Laufen.
  3. Obedience testet, wie gut Ihr Hund bei Fuß laufen, springen, Dinge apportieren und mit anderen Hunden und Menschen umgehen kann. Es eignet sich besonders gut für leichtere Hunde, ist weniger körperbetont, aber ebenso anspruchsvoll und kann zu Musik ausgeführt werden – das heißt dann „Heelwork to Music“ („Fußarbeit zu Musik“)!
  4. Flyball ist ein gerader Hindernisparcours, der ohne Befehle durchlaufen wird. Am Ende muss Ihr Hund einen Ball apportieren und ihn in entgegengesetzter Richtung so schnell wie möglich durch den Parcours zurückbringen. Der Sport kann mit Teams aus vier Hunden im Wettkampf oder zum Spaß gespielt werden und umfasst Laufen, Springen, Fangen und Apportieren. Am besten eignet er sich für hochaktive Hunde.

Vorbereitung auf einen neuen Hundesport

Bevor Sie mit Ihrem Hund einen neuen Sport ausprobieren, sollten Sie sein Alter, seine körperliche Verfassung und seine natürlichen Neigungen berücksichtigen. Es wird dringend empfohlen, Ihren Hund von einem Tierarzt untersuchen zu lassen, um seine Eignung für gewisse Sportarten zu beurteilen und sicherzustellen, dass er keine gesundheitlichen Probleme hat, die behandelt werden müssten. Denken Sie daran, dass Sie je nach Umfang der eingeführten Aktivität möglicherweise seine Ernährung anpassen müssen. Es gibt viele energiereiche Sportfutter, die speziell auf sehr aktive Hunde zugeschnitten sind. Und während es natürlich unterhaltsam und aufregend ist, diese neue Erfahrung mit Ihrem Hund zu teilen, achten Sie darauf, es nicht zu übertreiben. Lernen Sie, zu erkennen, wie Ihr Hund auf dieses neue Maß an Aktivität reagiert (also zum Beispiel: Wird ihm zu heiß und überhitzt er möglicherweise? Atmet er schwer?). Denken Sie daran: Genau wie Sie auch braucht Ihr Hund vielleicht etwas Zeit, um sich an neue Herausforderungen zu gewöhnen – verlieren Sie also vor allem nicht den Spaß aus den Augen!

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Artikel „Hundesport: So bleibt mein Hund gesund und glücklich“

1Vonholdt, Bridgett M., John P. Pollinger, Kirk E. Lohmueller, Eunjung Han, Heidi G. Parker, Pascale Quignon, Jeremiah D. Degenhardt, et al. 2010. « Genome-Wide SNP and Haplotype Analyses Reveal a Rich History Underlying Dog Domestication ». Nature 464 (7290): 898 902. doi:10.1038/nature08837.